Rohstoffkunde  
   
     
  Eier

Die Eier sind das zweitwichtigste in einer guten Teigware. Im Zusammenhang mit Teigwaren ist im übrigen immer das Hühnerei gemeint.

Eier werden in mehreren Güte -, und Gewichtsklassen angeboten. Dabei unterteilen die Güteklassen die Zeit zwischen dem Legen und dem Verkaufen des Ei´s. Bei einem Ei der Güteklasse "A" z.B. darf die Zeit zwischen dem Legen und dem Verkauf nicht mehr als 7 Tage betragen.

Die Gewichtsklassen unterteilen die Eier, natürlich, entsprechend ihrem Gewicht von Klasse 7 (unter 45g) bis Klasse 0 (75g und mehr).
 
     
 
     
  Deutsche Frischeier enthalten viele lebenswichtige Stoffe wie Proteine, Vitamine oder Mineralstoffe. Unser Körper verwertet die hochwertigen und konzentrierten Nährstoffe des Frischeis zu ungefähr 95%. Dabei ist die Qualität des im deutschen Frischei enthaltenen Proteins sehr hoch und wird von keinem anderen Proteinträger erreicht.

Daß Eier zur Teigwarenherstellung verwendet werden hat außer dem ernährungs - physiologischen Grund noch einen weiteren: Eier geben den Nudeln mehr Kochfestigkeit und Kernigkeit.

Das heißt nun wiederum nicht, daß Eierteigwaren grundsätzlich kerniger im Biß sind als reine Hartweizen - Nudeln, sondern daß sie zusätzlich die Kochfestigkeit fördern. Ob eine Nudel kernig "al dente" ist oder nicht hängt also sowohl vom verwendeten Griess wie auch von dem Eier - Anteil ab. So ist beispielsweise bei gleichem Ei - Anteil und Kochzeit eine Nudel aus Mehl weit weniger "al dente" als eine Nudel mit Hartweizengriess.